Icon: Navigation anzeigen Icon: Kalender anzeigen Icon: Informationen anzeigen Icon: Suche anzeigen


Die nächsten Veranstaltungen im MIK

So. 16.08.
14:00 - 16:00 Uhr
Di. 18.08.
20:00 - 22:00 Uhr
Wöchentliches Treffen der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück e.V.

Kreativer Austausch am Piesberg

Do. 20.08.
17:30 Uhr
Kommunalpolitisches Gespräch Mutige Stadt Osnabrück? Welches herausragende Projekt der Baukultur verfolgen die Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin?

veranstaltet vom Verein für Baukultur Osnabrück

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Icon Öffnungszeiten
    Das Museum ist heute geöffnet

  • Icon: EIntrisskarten
    Eintritt 7,50 Euro, 5 Euro ermäßigt
Wonach suchen Sie?


MIK Museum Industriekultur
Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück

Icon: Navigation anzeigen Icon: Kalender anzeigen Icon: Informationen anzeigen Icon: Suche anzeigen


Die nächsten Veranstaltungen im MIK

So. 16.08.
14:00 - 16:00 Uhr
Di. 18.08.
20:00 - 22:00 Uhr
Wöchentliches Treffen der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück e.V.

Kreativer Austausch am Piesberg

Do. 20.08.
17:30 Uhr
Kommunalpolitisches Gespräch Mutige Stadt Osnabrück? Welches herausragende Projekt der Baukultur verfolgen die Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin?

veranstaltet vom Verein für Baukultur Osnabrück

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Icon Öffnungszeiten
    Das Museum ist heute geöffnet

  • Icon Eintrittskarten
    Eintritt 7,50 Euro, 5 Euro ermäßigt
Wonach suchen Sie?


MIK Museum Industriekultur
Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück

Frühindustrielle Betriebe 1

Martha Schneider, Gretchen Elfers, Gretchen Stoppelkämper, Christiane Stoppelkämper, Drütchen Koversmann und Dortchen Probst, wohnhaft in Osnabrück, arbeiteten 1844 in der Packstube der Zigarrenfabrik André.

Die Firma hatte dem Magistrat der Stadt zugesagt, dass die Frauen dort ohne Männer tätig waren. Diese Zusage erfolgte deswegen, weil der Magistrat der Stadt Osnabrück 1842 die Tätigkeit von Frauen in Zigarrenfabrik wegen angeblich unsittlicher Zustände verboten hatte. Die Zigarrenfabrikanten, die betonten, sie seien auf die Arbeiterinnen angewiesen, um konkurrenzfähig zu bleiben, versuchten immer wieder das Verbot zu umgehen. Anfang der 1860er Jahre wurde das Verbot dann wieder aufgehoben.

Frühindustrielle Betriebe beschäftigten auch Frauen. Vor allem in den Textil-. Papier- und Tabakfabriken wurden sie für die geringer bezahlten Tätigkeiten angestellt. Dazu zählten u. a. das Sortieren und Reinigen der Lumpen in der Papierfabrikation oder die Tätigkeit als Wickelmacherin bei der Herstellung von Zigarren. Für die Betriebe waren die zumeist unverheirateten Frauen billige Arbeitskräfte. Infolgedessen wehrten die Unternehmen sich gegen Bestrebungen seitens der Stadt Osnabrück, die Frauenarbeit in den Fabriken einzuschränken bzw. zu verbieten.