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Die nächsten Veranstaltungen im MIK

Di. 21.04.
20:00 - 22:00 Uhr
Wöchentliches Treffen der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück e.V.

Kreativer Austausch am Piesberg

Fr. 24.04.
18:00 Uhr
Eröffnungsfeier

„Zukunft Bauen. Wie wollen wir wohnen und leben?“

Sa. 25.04.
21:00 - 23:00 Uhr
Sternstunden am Piesberg

Den Sternenhimmel an einem der dunkelsten Orte in Osnabrück erkunden

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Icon Öffnungszeiten
    Das Museum ist heute geschlossen

  • Icon: EIntrisskarten
    Eintritt 7,50 Euro, 5 Euro ermäßigt
Wonach suchen Sie?


MIK Museum Industriekultur
Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück

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Die nächsten Veranstaltungen im MIK

Di. 21.04.
20:00 - 22:00 Uhr
Wöchentliches Treffen der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück e.V.

Kreativer Austausch am Piesberg

Fr. 24.04.
18:00 Uhr
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„Zukunft Bauen. Wie wollen wir wohnen und leben?“

Sa. 25.04.
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Sternstunden am Piesberg

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49090 Osnabrück

Digitale Angebote Museum Indutsriekultur Osnabrück 

Auf unserer Website können Sie bequem von zu Hause aus:

  • aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Ausstellungen abrufen
  • in unserer Fotografischen Sammlung stöbern
  • unter „Aus dem Depot“ besondere Sammlungsobjekte in ausführlichen Beiträgen entdecken

Auf Facebook und Instagram informieren wir regelmäßig über Neuigkeiten und geben Einblicke in unsere Museumsarbeit.

Sammlungen des MIK Online

Erhalten Sie online beispielhafte Einblicke in die umfangreichen Sammlungen des MIK. Stöbern Sie und entdecken Sie spannende Geschichten rund um ausgewählte Ausstellungsobjekte und Fotografien.

OsnabrückErleben

Die drei digitalen Stadtrundgänge OSNABRÜCKERLEBEN des MIK zeigen den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel der Stadt Osnabrück anhand historischer Fotografien und lebendiger Soundcollagen.

Vorstellung OSNABRUeCKERLEBEN dc153b81
Multimediale Stadtrundgänge zur Alltagsgeschichte

Wie haben die Osnabrücker*innen vor 50 oder 100 Jahren ihre Freizeit verbracht, wo haben sie eingekauft, wie sah ihr Arbeitsalltag aus? Welche Häuser standen an der Stelle moderner Bauten von heute, wie hat sich die Stadt verändert?

Osnabrücker*innen und Besucher*innen der Stadt können mit den vom MIK entwickelten Rundgängen „OSNABRÜCKERLEBEN“ per Smartphone verborgene und spannende Seiten der Stadtgeschichte erkunden. Die Touren wurden durch die Förderung der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung ermöglicht. 

An inzwischen 35 ausgewiesenen Stationen erfahren alle Interessierten mehr über den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel der Stadt – durch wissenschaftlich erarbeitete, kurzweilige Texte und Zeitzeugenberichte von Menschen, die in den Stadteilen leben und gearbeitet haben. Lebendige Soundcollagen (umgesetzt vom Musiktheater Lupe) verbunden mit historischen Objekten und Fotografien aus der Sammlung des MIK erzählen spannende Geschichten über Handwerk, Verkehr, Gesundheit, Freizeit- und Kneipenkultur von einst und lassen den Alltag von damals lebendig werden.

Die Rundgänge „OSNABRÜCKERLEBEN“ führen neben der Innenstadt in die innenstadtnahen Stadtteile Schinkel und Wüste – zwei sehr unterschiedliche Quartiere, deren Historie durch die Industrialisierung geprägt wurde.

Die Entwicklung des „Schinkels“ ist für die Osnabrücker*innen von besonderer Bedeutung; der Stadtteil kann in Anbetracht seiner Geschichte zu Recht als Industrie- und Arbeiterviertel bezeichnet werden. Bereits im 19. Jahrhundert haben sich hier infolge der guten Bahnanbindungen und der Nähe zum Osnabrücker Hauptbahnhof zahlreiche Industrieunternehmen wie beispielsweise das Stahlwerk oder die Eisengießerei Ortmann angesiedelt. Mit der Industrie zog es auch viele Arbeiter*innen aus Stadt, Land und aus dem Ausland in den Stadtteil. Der Rundgang spiegelt diese Entwicklung wider und versetzt die Nutzer*innen zurück in die Arbeits- und Lebenswelt des Viertels von damals.

Der Stadtteil „Wüste“ weist eine nicht weniger bedeutsame Entwicklungsgeschichte für Osnabrück auf. Hier liegen die Anfänge der bekannten Gasuhren-Fabrik Kromschröder. Das beliebte Freizeitbad „Moskau“ weckt bis heute die Neugier der Besucher*innen, insbesondere bezüglich der Namensgebung. Mit der „Deutschen Scholle“ gibt es hier einen typischen deutschen Kleingartenverein, dessen Ursprung mit der Häuserkolonie der Papiermühle Quirll in Verbindung steht.

Der digitale Rundgang gibt eine neue Perspektive auf den besonders weitläufigen Stadtteil. Diese Route eignet sich wunderbar für eine Fahrrad-Rundtour entlang der Stationen.  

Unabhängig von Öffnungszeiten, allein oder mit Freunden und Familie, kann der Stadtraum so ganz neu erfahren werden – individuell und dennoch professionell geführt. Im Zusammenspiel lassen Texte, Bilder und Klänge die Nutzer*innen in die Geschichte Osnabrücks eintauchen und erwecken vergangene Epochen zum Leben. Auch Osnabrücker*innen erfahren so neue Perspektiven auf ihre Stadt, entdecken bisher Verborgenes oder erleben wohlvertraute Orte auf neue Weise.

Stahlwerk Osnabrueck Putzen einer Schiffsschraube 1950er1960er Jahre Foto Bosselmann Sammlung MIK 494ed42f

Foto: Stahlwerk Osnabrück, Putzen einer Schiffsschraube, 1950er/1960er Jahre, Foto: Bosselmann, Sammlung MIK

An insgesamt 35 Stationen in der Stadt sind Schilder mit einem QR-Code angebracht, über welche die Nutzer*innen in den Rundgang OSNABRÜCKERLEBEN eintauchen können. Der Rundgang folgt keiner Chronologie, ein Einstieg ist an jeder Station möglich. Wer den gesamten Rundgang am Stück erleben möchte, sollte ca. 90 Minuten einplanen. Er ist aber auch bequem vom heimischen Sofa aus erlebbar:

Hörbeispiel Audio Stüveschule

„In unseren Sammlungen finden sich zahlreiche spannende, von vielen noch nie gesehene Zeugnisse der Wirtschafts- und Alltagsgeschichte Osnabrücks. Mit der App OSNABRÜCKERLEBEN verknüpfen wir diese auf lebendige Weise mit Originalschauplätzen. So bringen wir unser Museum in die Stadt – zu den Menschen“

Dr. Vera Hierholzer, Direktorin des MIK.
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Das Projekt wurde durch eine Förderung der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung ermöglicht – der erste Rundgang als Teil des „Kulturmarathons“, eines Corona-Sonderförderprogramms der Stadt Osnabrück in Kooperation mit verschiedenen Stiftungen.

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MIKx2 – Ein Blick hinter die Kulissen des  MIK 

Dieses Projekt wurde während der Corona-Zeit von unserer damaligen FSJlerin Kristina Saibel entwickelt und stellt in kurzen Sequenzen Ausstellungsstücke, Menschen und Geschichten aus dem Museum Industriekultur vor.   

Das Format MIK x2 funktioniert ganz einfach: 2 Minuten, 2 Objekte, 2 Personen – kurze Einblicke, spannende Geschichten und besondere Fundstücke aus dem Museum. 

Mitmachen  – Gemeinsam gestalten

In unseren Ausstellungen zeigen wir nicht nur, wie es früher einmal war und wie heutige Strukturen und Gegebenheiten entstanden sind. Wir möchten auch zum Nachdenken über die Gegenwart und die Zukunft anregen.

Wir greifen aktuelle Fragen und Themen auf und gestalten Ausstellungen, die einen Bezug zu unserem heutigen Alltag haben. Dabei ist es uns wichtig, viele Perspektiven und unterschiedliche Standpunkte einzubeziehen. Austausch und Beteiligung sind ein zentraler Teil unserer Arbeit.

Wie Ihr mitmachen könnt
Wir möchten Euch bereits am Entstehungsprozess unserer Ausstellungen beteiligen.
Das geschieht auf verschiedene Weise:


• Gezielte Beteiligung von Akteur:innen je nach Ausstellungsthema


• Aufrufe in den Sozialen Medien und in der Presse


• Digitale Beteiligung über diese Mitmach-Seite

Je nach Thema könnt Ihr hier eigene Beiträge zu einer konkreten Fragestellung einsenden oder Euch für eine intensivere Mitarbeit melden.

Eure Ideen sind willkommen