Haseschachtgebäude

Zeitstrahl

1871
Einzigartige Architektur in Osnabrück
1871 errichtet zählt es mit seiner neoromanischen Rundbogenarchitektur zu den schönsten Bauwerken dieser Art in ganz Deutschland.

1889
Bergbau in Osnabrück
Zu Zeiten des Steinkohlenbergbaus arbeiteten hier die Maschinen für den Förderbetrieb und die Wasserhaltung. Nach der Zechenschließung 1898 nutzte die Steinindustrie das Gebäude.

1941
Arbeitslager in Osnabrück
Während des Zweiten Weltkrieges, von 1941 bis 1945, bestanden am Piesberg drei Zwangsarbeiter-Lager. Zwischen 1941 und 1945 wurden im Steinbruch am Piesberg sowjetische Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit eingesetzt. Neben dem Haseschachtgebäude stand früher die „Villa Italia“, ein Gebäude, das seinen Namen wegen der fast 3.000 italienischen Saisonarbeiter erhielt, die vor dem Ersten Weltkrieg für die Arbeit im Steinbruch angeworben worden waren und dort von 1902 bis 1914 wohnten.

1946
Unterkunft für Vertriebene in Osnabrück
In der Nachkriegszeit fanden hier Flüchtlinge aus Schlesien für mehrere Jahre eine vorläufige Bleibe im Haseschachtgebäude. Später blieb das Gebäude ungenutzt und war dem Zerfall ausgesetzt.

1980
Restaurierung des Haseschachtgebäudes
Erst in den 1980er Jahren wurde das Kleinod wiederentdeckt. Mit vereinten Kräften erreichten engagierte Bürger*innen insbesondere mit Unterstützung der Sparkasse Osnabrück die Restaurierung des Gebäudes.

2003
Abenteuerspielplatz in Osnabrück
Im April 2023 wurde der neue Spielplatz neben dem Haseschachtgebäude eröffnet. Er wurde von der Stadt Osnabrück in enger Zusammenarbeit mit dem MIK und einem Ideenwettbewerb im Rahmen der Ferienbetreuung nach Wünschen von Osnabrücker Kindern und standortgerecht entwickelt. Die besondere Umgebung der ehemaligen Steinkohlenzeche und der bis heute aktive Steinbruch wurden bei den Planungen einbezogen.





