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Die nächsten Veranstaltungen im MIK

So. 11.10.
10:00 Uhr
Osnabrücker Bergbaugeschichte – (Un-)Bekannte Schätze über und unter Tage - Radtour

Eine Veranstaltung des Museums am Schölerberg

Di. 13.10.
20:00 - 22:00 Uhr
Wöchentliches Treffen der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück e.V.

Kreativer Austausch am Piesberg

Mi. 14.10.
16:00 - 18:00 Uhr
Digital-Treff im MIK

Unterstützung im Umgang mit Smartphone, Tablet & Co

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Icon Öffnungszeiten
    Das Museum ist heute geöffnet

  • Icon: EIntrisskarten
    Eintritt 7,50 Euro, 5 Euro ermäßigt
Wonach suchen Sie?


MIK Museum Industriekultur
Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück

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Osnabrücker Bergbaugeschichte – (Un-)Bekannte Schätze über und unter Tage - Radtour

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Di. 13.10.
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Kreativer Austausch am Piesberg

Mi. 14.10.
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MIK Museum Industriekultur
Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück

Pressemeldung Sonderausstellungen
Dienstag, 19. Mai 2026

Im MIK Museum Industriekultur Osnabrück dreht sich in diesem Jahr alles um das Bauen und Wohnen von Morgen. Während die große Sonderausstellung „Zukunft Bauen. Wie wollen wir wohnen und leben?“ historische Entwicklungen des Bauens und Wohnens mit innovativen und nachhaltigen Konzepten verbindet, ergänzt die Wanderausstellung „Mutige Stadt, mutige Entscheidungen. Wie Groningen sich in eine Modellstadt verwandelte“ diesen Fokus um eine europäische Perspektive auf Stadtentwicklung. Die Ausstellung wird vom 6. Juni bis zum 30. August 2026 im historischen Haseschachtgebäude des MIK in Kooperation mit dem Verein für Baukultur Osnabrück gezeigt. Konzipiert wurde sie vom Stadtplanungs- und Architekturbüro De Zwarte Hond.

„Bold City, Brave Decisions“ ist mehr als eine Ausstellung über Stadtplanung. Sie versteht sich als Plattform für den Dialog über die Zukunft unserer Städte. Ausgangspunkt ist eine zentrale Frage: Was braucht es, damit Städte auch in Zukunft lebenswert bleiben? Die Ausstellung zeigt, dass dies mehr verlangt als einzelne gute Projekte. Es braucht langfristige Visionen, Kontinuität und den Mut, Entscheidungen zu treffen, die über kurzfristige Interessen hinausgehen.

Am Beispiel der niederländischen Stadt Groningen untersucht die Ausstellung, wie eine Reihe mutiger Entscheidungen über Jahrzehnte hinweg eine Stadt nachhaltig verändern kann.
Groningen gilt heute europaweit als Beispiel für hohe Lebensqualität: nachhaltig, resilient, kompakt und lebendig. Die Stadt mit rund 240.000 Einwohnerinnen und Einwohnern hat ihre Entwicklung nicht dem Zufall überlassen, sondern durch konsequente Entscheidungen geprägt.

Im Zentrum der Ausstellung stehen drei grundlegende Prinzipien, die den roten Faden der Stadtentwicklung bilden:

Kontinuität (Continuity) – langfristiges Denken statt kurzfristiger Lösungen. Städte entstehen nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch Entscheidungen, die über Jahrzehnte hinweg Bestand haben.

Kollektivität (Collectivity) – Stadtentwicklung als gemeinschaftlicher Prozess. Lebenswerte Städte entstehen im Zusammenspiel von Politik, Fachwelt und Bevölkerung.

Kompaktheit (Compactness) – eine Stadt, in der Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Begegnung nah beieinander liegen und kurze Wege eine hohe Lebensqualität ermöglichen.

Die Ausstellung macht deutlich, dass mutige Entscheidungen nicht nur räumliche, sondern auch gesellschaftliche Auswirkungen haben. Sie zeigt, wie Städte ihre eigene Identität stärken und gleichzeitig auf Herausforderungen wie Wohnraummangel, Mobilitätswandel und Klimaanpassung reagieren können.

Dabei versteht sich Groningen nicht als Blaupause, sondern als Inspirationsquelle. Jede Stadt steht vor eigenen Herausforderungen und entwickelt eigene Antworten. Genau deshalb wächst „Bold City, Brave Decisions“ mit jedem neuen Ausstellungsort weiter. Seit ihrer Eröffnung war die Ausstellung bereits in Graz, Groningen, Mainz und Rotterdam zu sehen und wird anschließend unter anderem nach Zwolle und Haarlem weiterreisen. Jeder Standort ergänzt die Ausstellung um lokale Perspektiven und erweitert damit den gemeinsamen europäischen Dialog über die Zukunft der Stadt.

Trotz der Größe Groningens – etwa doppelt so groß wie Osnabrück – bestehen zahlreiche Gemeinsamkeiten zwischen beiden Städten. Wie Groningen verfügt auch Osnabrück über eine lebendige Kultur- und Kreativszene und ist mit Hochschule, Universität und einer florierenden Start-up-Szene ein dynamischer Forschungs- und Entwicklungsstandort.

Warum die Stadt als Standort so optimal ist, erklärt Ellen Schindler, geschäftsführende Partnerin von De Zwarte Hond: „Osnabrück ist ein idealer Ort für unsere Wanderausstellung. Die Stadt steht – wie viele europäische Mittelstädte – vor komplexen Herausforderungen und zugleich vor großen Chancen. Uns interessiert nicht die perfekte Stadt, sondern die Frage, wie mutige Entscheidungen langfristig Qualität schaffen können. Die Ausstellung möchte Menschen zusammenbringen und den Dialog darüber eröffnen, wie wir unsere Städte gemeinsam weiterentwickeln können“.

Auch Museumsdirektorin Dr. Vera Hierholzer sieht in der Wanderausstellung einen Gewinn:
„Wir freuen uns sehr, dass es dem Verein für Baukultur Osnabrück gelungen ist, die Ausstellung „Mutige Stadt, mutige Entscheidungen. Wie Groningen sich in eine Modellstadt verwandelte“ nach erfolgreichen Präsentationen in Graz, Groningen, Mainz und Rotterdam an unser Haus zu holen. Sie bereichert unsere laufende Ausstellung „Zukunft Bauen“ um den Blick auf unser Nachbarland, die Niederlande. Die Besuchenden sehen hier an einem konkreten Beispiel, wie es trotz der großen Herausforderungen unserer Zeit – insbesondere Wohnraummangel und Klimawandel – mit kluger und nachhaltiger Stadtplanung im Dialog mit den Menschen gelingen kann, lebenswerte Städte zu gestalten. Die Ausstellung bietet einen inspirierenden Blick über die eigenen Stadt- und Landesgrenzen hinaus“.

In Osnabrück wird die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Verein für Baukultur um regionale Inhalte erweitert. Der Bereich „Mutige Entscheidungen für Osnabrück“ greift lokale Themen wie die „Grünen Finger“ (13 Freiraumachsen, die wie hereinragende Finger die Stadt eng mit der umgebenden Landschaft verweben), die Innenstadt, Mobilität und das Thema Wasser auf und lädt Besucherinnen und Besucher dazu, eigene Ideen und Perspektiven einzubringen.

 

„Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Groningen Lebensqualität versteht und über Jahrzehnte gestaltet hat, nämlich mit Kontinuität, Kollektivität und Kompaktheit. Es muss nicht immer alles neu erfunden werden, sondern wir können hier in Osnabrück von Städten lernen, die mutige Wege gegangen sind. Der Verein für Baukultur holt die Ausstellung nach Osnabrück, um die Diskussion über eine nachhaltige und zukunftsorientierte Weiterentwicklung unserer Stadt anzuregen, ähnlich wie bei den Baukulturgesprächen, die wir seit fast zehn Jahren veranstalten. Mit einem eigenen Osnabrück-Kapitel fragen wir innerhalb der Ausstellung, welche mutigen Entscheidungen unsere Stadt braucht und wollen Bürgerinnen und Bürger auffordern, daran mitzuwirken“, erklärt Hermann Kuhl, 2. Vorsitzender des Vereins für Baukultur Osnabrück.

Durch interaktive Elemente, Karten und Diskussionsformate wird die Ausstellung zu einem offenen Raum für Austausch – zwischen Politik, Fachwelt und Stadtgesellschaft.

„Mutige Stadt, mutige Entscheidungen – wie Groningen sich in eine Modellstadt verwandelte“ wird in deutscher und englischer Sprache präsentiert und gefördert durch die Sabine Hagemann Stiftung und die Senator-Friedrich-Lehmann-Stiftung. 

Weitere Informationen unter: https://bold-cities.com

Termine zur Ausstellung

 

Freitag, 5. Juni 2026, 18:00 Uhr
Ausstellungseröffnung
Zur Eröffnung ist Matthias Rottmann vom Stadtplanungs- und Architekturbüro De Zwarte Hond mit einem Impulsvortrag zu Gast. Das Büro mit Standorten in Groningen, Rotterdam, Köln und Berlin hat die Ausstellung konzipiert sowie die Stadtentwicklung Groningens maßgeblich mitgestaltet.
Eintritt: frei.
Anmeldung erbeten über kostenlose Online-Tickets:
www.mik-osnabrueck.de
Ort: MIK Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück

 

20. August 2026, 17:30 bis 18:30 Uhr 
Kommunalpolitisches Gespräch veranstaltet vom Verein für Baukultur Osnabrück:
Mutige Stadt Osnabrück? Welches herausragende Projekt der Baukultur verfolgen die
Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin?
Die OB-Kandidat*innen von CDU, B90/Die Grünen, SPD und Die Linke stellen jeweils ein Projekt zur Diskussion, mit dem sie bis Ende der Wahlperiode im Jahr 2033 einen wichtigen Impuls für die Entwicklung der Innenstadt, die Klimaresilienz und eine herausragende Architektur setzen wollen. Das Projekt darf zum Zeitpunkt der Kommunalwahl noch nicht in Realisierung sein.
Nach Impulsvorträgen durch Katharina Pötter (CDU), Volker Bajus (B90/Die Grünen), Robert Alferink (SPD) und Thomas Groß (Die Linke) gibt es anschließend eine Diskussion in der „Fishbowl“ mit dem Publikum.
Preis: Eintritt frei!
Anmeldung erbeten über kostenlose Online-Tickets: www.mik-osnabrueck.de
Ort: MIK Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück

 

Freitag, 28. August 2026, ab 18:00 Uhr
Im Rahmen der Kulturnacht Osnabrück
Wie sieht die ideale Stadt der Zukunft aus?
Lassen Sie sich von den aktuellen Ausstellungen „Mutige Stadt, mutige Entscheidungen. Wie Groningen sich in eine Modellstadt verwandelte“ im MIK inspirieren. Gestalten Sie im Haseschachtgebäude eine gemeinsame Vision für Ihr „Traum-Osnabrück“ der Zukunft. Erleben Sie einen entspannten Abend im Museum mit Musik im Biergarten und Kreativangeboten wie Filzen und Tiegeldruck.
Ort: MIK Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171 und Magazingebäude Süberweg 50a, 49090 Osnabrück

Weiteres Bildmaterial zur Ausstellung finden Sie hier:
https://mik-osnabrueck.de/presse/mutige-stadt-mutige-entscheidungen-wie-groningen-sich-in-eine-modellstadt-verwandelte/

Über das MIK Museum Industriekultur Osnabrück:
Das MIK Museum Industriekultur Osnabrück liegt mitten im wunderschönen Natur- und UNESCO-Geopark TERRA.vita am Osnabrücker Piesberg auf dem Areal einer ehemaligen Steinkohlenzeche. Mit über 55.000 Besuchenden pro Jahr ist das MIK mit seinem begehbaren Bergwerksstollen ein Kulturhighlight der Region. Auf dem weitläufigen Gelände mit zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden gibt es viel zu entdecken. In unmittelbarer Nähe bietet der noch aktive Steinbruch spektakuläre Einblicke in die Erdgeschichte. Natur und Kultur, Geschichte und Gegenwart treffen hier unmittelbar aufeinander. Aus dem besonderen Standort am Piesberg ergeben sich die Themen des MIK – das Spannungsfeld Mensch, Natur, Wirtschaft steht im Zentrum der Ausstellungen und Angebote. Während die interaktive Dauerausstellung auf lebendige Weise von dem tiefgreifenden Wandel berichtet, den die Industrialisierung für Gesellschaft, Kultur und Natur bedeutete und die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Region erzählt, knüpfen regelmäßige Sonderausstellungen an gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen an und zeigen Perspektiven für die Zukunft auf.
www.mik-osnabrueck.de

 Über den Verein für Baukultur Osnabrück:
Der Verein für Baukultur Osnabrück setzt sich dafür ein, die Baukultur in Stadt und Region Osnabrück zu fördern und zu stärken. Ziel ist es, Akteur*innen und Interessierte miteinander zu vernetzen und eine Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch über qualitätsvolle Baukultur zu schaffen. Der Verein versteht sich dabei als Impulsgeber und sucht den Austausch mit den politisch und fachlich Verantwortlichen für die Gestaltung von Gebäuden, Freiräumen und Infrastrukturen. Der Verein unterstützt einen offenen Dialogprozess zwischen Fachleuten, Institutionen und Bürgerinnen und Bürgern. Durch Informationen über Planungsvorhaben und Projekte schafft er eine zentrale Plattform für Baukultur in der Region Osnabrück. Baukultur wird dabei bewusst breit verstanden – von Architektur, Städtebau und Freiraumplanung bis hin zu Denkmalschutz, Ingenieurbau, Kunst und Design. Vermittelt wird Baukultur unter anderem durch Baukulturgespräche, Vorträge, Ausstellungen, Baustellenführungen, Exkursionen sowie die Unterstützung von Schulen.
https://baukultur-os.de/

 

Über De Zwarte Hond:
De Zwarte Hond ist ein multidisziplinäres Studio für Architektur, Städtebau und räumliche Strategien. Seit über 40 Jahren entwickelt das Büro kontextbezogene Projekte – von Schulen und Gebäuden über Stadtteilentwicklungen bis zu regionalen Planungsstrategien. Die Arbeit verbindet Entwurfskompetenz mit sozialem und politischem Bewusstsein und setzt auf Zusammenarbeit mit Auftraggeber*innen, Berater*innen, Architekturbüros, Bewohner*innen und Nutzer*innen. So entstehen Projekte, die öffentlichen Mehrwert schaffen, soziale und kulturelle Infrastrukturen stärken und langfristige Entwicklungen fördern. Das Büro beschäftigt über 120 Mitarbeitende und ist an vier Standorten vertreten: Groningen und Rotterdam (NL) sowie Berlin und Köln (DE).
https://dezwartehond.nl/de/

 

 

 

Pressefotos

Bold City, Brave Decisions
De Zwarte Hond, Foto Schubidu Quartet

Bold City, Brave Decisions
De Zwarte Hond, Foto Markus Kohz

Bold City, Brave Decisions
fotoronik.de | David Ebener

Bold City, Brave Decisions
fotoronik.de | David Ebener

Bold City, Brave Decisions
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Bold City, Brave Decisions
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Pressekontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Birgit Scheidecker
Scheidecker[at]mik-osnabrueck.de
0541 912 78 46