Pressemeldung Sonderausstellungen
Donnerstag, 02. Mai 2024

„Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?“
Eine Ausstellung im MIK Museum Industriekultur Osnabrück

Nicht erst seit ChatGPT ist das Thema Künstliche Intelligenz in aller Munde. Große Faszination und Begeisterung für die Potenziale der digitalen Technologie gehen mit ethischen Bedenken und der Angst vor Kontrollverlust einher. Automatisierte Bildbearbeitung, personalisierte Werbung, Schadensregulierung bei Versicherungen … KI begegnet uns im Alltag an vielen Stellen, oft, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen.
Was ist KI und wie hat sie sich entwickelt? Wussten Sie, dass die Region Osnabrück als KI-Hotspot gilt? Wie wird KI heute genutzt und welche künftigen Anwendungen wird es geben? Wie wirkt sich die Technologie auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt – auf unser Leben – aus? Ist KI vielleicht sogar die letzte Erfindung der Menschheit, weil sie den Menschen zunehmend ersetzt? Diesen Fragen geht jetzt die Ausstellung „Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?“ nach, die vom 3. Mai bis zum 27. Oktober 2024 im              MIK Museum Industriekultur Osnabrück zu sehen ist.

Die Osnabrücker Sonderausstellung im Magazingebäude der ehemaligen Steinkohlenzeche Piesberg nimmt das hochaktuelle Thema unter drei wesentlichen Gesichtspunkten in den Blick: Künstliche Intelligenz wird im Kontext ihrer Geschichte betrachtet. Die Grundlagen von KI werden an interaktiven Stationen anschaulich erklärt und die Region Osnabrück wird als Innovationszentrum künstlicher Intelligenz vorgestellt.

1. Künstliche Intelligenz und Geschichte

Viele von uns sind erst vor Kurzem in Berührung mit KI gekommen – seit diese immer mehr in unseren Alltag vordringt. Doch die rasante jüngere Entwicklung hat eine lange Vorgeschichte: Die Idee von intelligenten Maschinen stammt schon aus der Antike und auch die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen wurden über viele Jahrzehnte in kleinen Schritten unter Beteiligung verschiedener Disziplinen geschaffen.

Einführend erhalten die Ausstellungsbesucher*innen einen historischen Überblick von den Anfängen der KI bis in die Gegenwart. Meilensteine auf dem Weg zur heutigen Technologie werden aufgezeigt und Parallelen zu früheren Innovationen sichtbar, die einen ähnlich tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel herbeigeführt haben, wie wir es von KI erwarten.

Dampfmaschine, Eisenbahn, Elektrizität und Kernenergie sind Beispiele solcher „Zukunftstechnologien“. Mit der KI haben diese auch ihre ambivalente gesellschaftliche Bewertung gemeinsam: Mit allen verbanden sich Begeisterung, hohe Erwartungen an ihre Veränderungskraft und weitreichende Visionen zu ihren Einsatzmöglichkeiten, aber auch Kritik, Ängste vor ihrer Unkontrollierbarkeit und große Sorgen um ihre Folgen.
Für Museumsdirektorin Dr. Vera Hierholzer ein zentraler Anlass heute eine Ausstellung zum Thema Künstliche Intelligenz im MIK zu zeigen: „Das Zusammenspiel von technologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung stand von Beginn an im Zentrum der Ausstellungen des MIK. Die Ausstellung möchte Bewusstsein schaffen für eben diese Ambivalenzen, will vor dem Hintergrund der Geschichte deutlich machen, dass es keine einfachen Antworten gibt auf die sich aufdrängenden Fragen zu der Technologie, die nun in aller Munde ist.”

 2. Künstliche Intelligenz verstehen

Die Ausstellung „Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?“ möchte in einem zweiten Schritt Grundlagenwissen darüber vermitteln, was eigentlich unter KI zu verstehen ist. Künstliche Intelligenz – oder englisch Artificial Intelligence (A.I.) – kann lernen, dichten, sprechen, spielen, entscheiden und Unerwartetes berechnen. Doch wie funktioniert KI eigentlich? Als „Ausstellung in der Ausstellung“ wird die erfolgreiche Wanderausstellung
„I AM A.I.“ gezeigt, die von Expertinnen und Experten der IMAGINARY gGmbH entwickelt wurde. Diese aus dem Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach der Leibniz- Forschungsgemeinschaft hervorgegangene Non-Profit-Organisation widmet sich der Vermittlung komplexer mathematischer Themen an ein breites Publikum. Interaktive Stationen laden zum Ausprobieren und Experimentieren ein und erklären, was mit zentralen Methoden und Verfahren wie „Maschinelles Lernen“ oder „Künstliches Neuronales Netz“ gemeint ist.
Ein künstlerischer Comic an der Wand zeigt systematisch die schrittweise Entwicklung der Grundlagen von KI und ihre verschiedenen Einsatzmöglichkeiten sowie ihr Potenzial für die Lösung verschiedener Frage- und Problemstellungen auf. Schließlich nimmt er auch die Risiken in den Blick, die mit KI verbunden sind und mit denen wir bewusst umgehen müssen.

Die Ausstellung „I AM A.I.“ war bereits an verschiedenen Orten in ganz Deutschland zu sehen und wurde gefördert durch die Carl-Zeiss-Stiftung.

3. Künstliche Intelligenz in der Region Osnabrück

Es wird viele überraschen, wieviel auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz auch vor unserer eigenen Haustür passiert – es sind nicht nur die großen, internationalen Konzerne, die den Fortschritt vorantreiben.
Schon in den 1990er Jahren hat die Universität Osnabrück mit der Gründung des heutigen Instituts für Kognitionswissenschaft als eine der ersten deutschen Universitäten mit der Grundlagenforschung zu KI begonnen. Weitere Forschungsverbünde und Studiengänge an Universität und Hochschule folgten. Seit zwei Jahren ist Osnabrück zudem Sitz des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) Niedersachsen.  Auch viele Unternehmen der Region befassen sich mit KI: Große, traditionsreiche Firmen, aber auch Startups, vernetzt u. a. in Startup-Zentren und im jüngst eröffneten Coppenrath Innovation Centre.

Beispiele der vielfältigen Projekte in und um Osnabrück werden vorgestellt – in enger Kooperation mit zahlreichen Partner*innen. Es geht um nachhaltige Unkrautvernichtung, Hautanalysen, selbstfahrende Autos, Geschlechterstereotype, Schönheitsfilter in sozialen Medien, Windkraftanlagen und vieles mehr. Die Relevanz von KI für unterschiedliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Felder wird aufgezeigt und das Zusammenwirken verschiedener Disziplinen und Wirtschaftszweige verdeutlicht.

Gerade die Beschäftigung mit KI-Anwendungen, die von Menschen aus unserer Region, vielleicht vom Nachbarn oder der Teamkollegin beim Sport entwickelt werden und die hier vor Ort erprobt werden, trägt dazu bei, dass die Ausstellungsbesucher*innen eine konkrete Vorstellung von KI erhalten. Die Ausstellung will einen Beitrag dazu leisten, das komplexe Thema KI zugänglich zu machen, es zu „entmystifizieren“ – aber auch ihm abwägend und kritisch zu begegnen, es aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren.

Einen Ort dafür bieten die beiden abschließenden Räumen der Ausstellung. Hier besteht die Möglichkeit zur kreativen und reflexiven Auseinandersetzung mit dem zuvor in der Ausstellung Gesehenen:


KI und Kino
Ein „KI-Kino“ in der Ausstellung, das vom Team des Filmfests Osnabrück kuratiert wurde, zeigt die facettenreiche Behandlung von KI im Medium Film. Die Idee von intelligenten Maschinen oder künstlichen Kopien von Menschen hat in Literatur, Kunst, Musik und Theater vielfach Eingang gefunden. Besonders intensiv ist die Auseinandersetzung im Medium Film – in unterschiedlichen Genres und Formaten spielen Roboter, Androiden, intelligente Computersysteme und Mensch-Maschinen schon seit Jahrzehnten wichtige Rollen und fügen sich insbesondere in Zukunftsvisionen ein. Nun beginnen Filmmacher*innen selbst mit KI zu experimentieren.

Künstliche Intelligenz zum Mitmachen

Im Mitmachraum der Ausstellung sind die Besucher*innen selbst gefragt! Hier kann das in der Ausstellung Gesehene und Gelernte nochmal überdacht und kreativ bearbeitet werden. Wer Lust hat, kann hier einen Roboter aus Verpackungsmaterial bauen oder eigene Ideen zur Künstlichen Intelligenz in Form von Skizzen und Gedanken zu Papier bringen und so mit anderen Besuchenden teilen. Auch das Programmieren von Robotern mit vorhandenen Lego-Bausätzen ist hier möglich. Darüber hinaus finden im Mitmachraum ausstellungsbegleitende museumspädagogische Programme statt.

KI und Schule

Besonderes Augenmerk liegt auf museumspädagogischen Programmen für Kinder und Jugendliche ab der 5. Jahrgangsstufe. Ziel ist, zu einem aufgeklärten, reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit KI zu befähigen. Es werden museumspädagogische Programme für Schulklassen aller Schulformen angeboten, die an die Curricula unterschiedlicher Fächer, insbesondere aus dem MINT-Spektrum der weiterführenden Schulen, anschließen. Hier kooperiert das MIK eng mit Hochschule und Universität Osnabrück und bietet beispielsweise auch Lehrerfortbildungen an, um die Verankerung des Themas in der Schule zu unterstützen. Dies verbindet sich auch mit Lehrveranstaltungen an der Universität. Auf diese Weise sammeln die Studierenden Erfahrungen in der Vermittlung von Forschung, die eine zunehmend wichtige Rolle an Hochschulen und Universitäten spielt. Die Schüler*innen haben durch den Kontakt zu jungen Nachwuchswissenschaftler*innen eine niedrigschwellige Möglichkeit, Einblick in Studien- und Arbeitsfelder zu erhalten.

 

Begleitprogramm zur Ausstellung

 

Insbesondere das generationenübergreifende Begleitprogramm zur Ausstellung mit Führungen, Workshops, Podiumsgesprächen und partizipativen Vermittlungsformaten will Nachfragen und differenzierte Diskussionen zum Themenfeld Künstliche Intelligenz ermöglichen. In Kooperation mit unseren vielen Partner*innen bieten wir ganz Unterschiedliches für verschiedene Zielgruppen an: Treffen Sie auf Expert*innen und betrachten Sie das Thema KI aus unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen heraus.
Auch Geistes- und Gesellschaftswissenschaften werden beteiligt, wenn es z. B. um ethische und rechtliche Aspekte geht.


Donnerstag, 2. Mai, 18 Uhr

Ausstellungseröffnung
Nach einem Grußwort durch die Osnabrücker Oberbürgermeisterin Katharina Pötter setzt Prof. Dr. Joachim Hertzberg, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) Niedersachsen, spannende KI-Impulse. Museumsdirektorin Dr. Vera Hierholzer stellt Ihnen die Ausstellung vor. Musik kommt von dem Chor „Vokalconsort“. Raten Sie mit: Welches der Stücke ist von einer KI generiert?
Wir freuen uns, danach in der Ausstellung mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Die Schauwerkstatt des DFKI hat für Sie geöffnet.
Ort: MIK, Fürstenauer Weg 171, später Süberweg 50a
Eintritt frei

Sonntag, 5. Mai bis Sonntag, 1. September, jeden ersten Sonntag im Monat, 10-18 Uhr
sonntags am Piesberg. IndustrieKultur erleben (Veranstaltungsreihe)
An den „Piesberg-Sonntagen“ gibt es richtig was zu erleben! Das MIK, das Piesberger Gesellschaftshaus, die Feldbahn Piesberg, die Dampflokfreunde und der Förderverein Stüveschacht laden zum vielfältigen Programm für die ganze Familie ein. Im MIK steht die KI im Fokus. Eine Kooperation mit dem Projektbüro Piesberg.
Orte: siehe mik-osnabrueck.de

Dienstag, 28. Mai, ab 15 Uhr
KI in der Landwirtschaft live erleben beim Feldtag
Feldrobotik in Aktion! Beim Feldtag unseres Kooperationspartners Agrotech Valley e. V. geht es um die Reduktion von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln durch autonome Feldrobotik.
Ort: Hof Langsenkamp, Halterner Weg 3, 49191 Belm

Donnerstag, 6. Juni, 18 Uhr
MIK After Work EXTRA: KI vs. Menschliche Intelligenz
Nach der Arbeit noch auf einen Sprung ins Museum? In entspannter Atmosphäre gibt die Expertenführung für Erwachsene interessante Einblicke in die Sonderausstellung
„Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?“. Entdecken Sie das Spektrum zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz und lernen Sie die Vorteile, Fallstricke und ethischen Scheidewege der KI kennen. Erkunden Sie unsere Ausstellung bei einem Rundgang mit Prof. Dr. Julius Schöning (Hochschule Osnabrück, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik). Der interaktive Dialog bietet Raum für Fragen, Erläuterungen und Diskussionen.

Kosten: 12 Euro, ermäßigt: 9 Euro (jeweils inklusive Eintritt)
Anmeldung erforderlich!
Online-Tickets unter: www.mik-osnabrueck.de
Treffpunkt: MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Magazingebäude, Süberweg 50a, 49090 Osnabrück


Mittwoch, 19. Juni, 19 Uhr
Lesung, Poetry Films und Gespräch LATINALE: POETISCHE INTELLIGENZEN
In Zeiten, in denen menschliche Kreativität aufgrund der zunehmenden Bedeutung von KI neu definiert werden muss, bieten die Arbeiten der chilenischen Dichterin Carla Cerda und der argentinischen Film- und Fotokünstlerin Lena Szankay multimediale, poetische und mehrsprachige Antworten auf drängende Fragen des 21. Jahrhunderts.
Eine Veranstaltung des Literaturbüros Westniedersachsen.
Kosten: frei
Kostenlose Online-Tickets unter: www.mik-osnabrueck.de
Ort: MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Pferdestall, Süberweg 50a, 49090 Osnabrück

Samstag, 27. Juli bis Sonntag, 4. August
Basislager Piesberg
(Workshops und Exkursionen, Natur, Kunst und Kultur)

Groß und Klein können beim 6. Basislager außergewöhnliche (Ferien-)Tage am Piesberg verbringen. Das Piesberger Gesellschaftshaus und das MIK laden zu einer vielfältigen Natur-, Kultur- und Mitmachwoche ein. Auch hier bildet das Thema KI in den Veranstaltungen am MIK einen Schwerpunkt.
Anmeldung und Orte: siehe mik-osnabrueck.de und piesberger-gesellschaftshaus.de

Samstag, 27. Juli, 21 Uhr
Basislager Piesberg
Freiluftkino – „HER“ (USA 2013, 125 Min., engl. OV)

Live-Musik im höchsten Biergarten Osnabrücks genießen und im Anschluss Kino vor der Kulisse historischer Industriearchitektur erleben. In dem futuristischen Liebesfilm von Spike Jonze finden die Menschen Zuflucht in immer fortschrittlicheren Medien der elektronischen Kommunikation. Theodore Twombly (Joaquin Phoenix) verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Liebesbriefen für andere und leidet selbst unter einer Trennung. Alles ändert sich, als er seinen Computer mit einem neuen Betriebssystem bestückt. „Samantha“ (Scarlett Johansson) ist gewitzt, eloquent, charmant und lernfähig. Er verliebt sich in die KI mit der markanten Stimme. Eine originelle, dystopische Liebesgeschichte über Einsamkeit, Verbundenheit und Intimität im 21. Jahrhundert.
Eine Kooperation mit dem Filmfest Osnabrück
Kosten: 8 Euro, ermäßigt 6,50 Euro
Online-Tickets unter: www.mik-osnabrueck.de
Ort: MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Am Haseschacht, Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück

Sonntag, 28. Juli, 14-16.30 Uhr
Basislager Piesberg
Von Robotern, KI und Programmierung
(Workshop ab ca. 10 Jahren)
KI begegnet uns im Alltag bereits überall. Besonders im Gaming spielt der Schwierigkeitsgrad der KI eine große Rolle. Aber was passiert da eigentlich im Hintergrund und wie kann ich programmieren? Nach einem Gang durch die Ausstellung sammelt Ihr erste Erfahrungen im Programmieren und konstruiert mithilfe eines Bausatzes einen kleinen Roboter, den Ihr mit nach Hause nehmen dürft.
Ermöglicht durch die Stadt Osnabrück, Referat für Nachhaltige Stadtentwicklung, Team Smart City Kosten: frei
Kostenlose Online-Tickets unter: www.mik-osnabrueck.de
Ort: MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Magazingebäude, Süberweg 50a,
49090 Osnabrück

Samstag, 3. August, 15 Uhr
Basislager Piesberg
HAL 9000 – KI, der Menschliche Untergang?
(Workshop für Erwachsene)
In Hollywoodfilmen und Fernsehserien ist KI oft bösartig und arbeitet gegen die menschlichen Darsteller*innen. Aber wie sieht die Realität aus? Die Chancen und Risiken von KI werden aus verschiedenen Perspektiven anhand bestehender Anwendungsbeispiele beleuchtet. Neben der Perspektive der Nutzenden nehmen Sie auch die von Entwickler*innen, Datenschützer*innen, Regierungen und Unternehmen ein.
Leitung: Prof. Dr. Julius Schöning (Hochschule Osnabrück, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik).
Kosten: pay what you want
Online-Tickets unter: www.mik-osnabrueck.de
Ort: MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Magazingebäude, Süberweg 50a, 49090 Osnabrück

Montag, 26. August, 18.30 Uhr
KI und Nachhaltigkeit (Impulsvorträge und Podiumsgespräch)
Wie kann KI dabei helfen, nachhaltiger zu produzieren, zu konsumieren und wiederzuverwerten? Bezugnehmend auf die aktuelle Ausstellung „Jetzt geht’s rund – Kreisläufe statt Abfälle“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigen Expert*innen wie Prof. Dr. Oliver Thomas (Wissenschaftlicher Direktor Forschungsbereich „Smart Enterprise Engineering“, DFKI), Ramona Pourziaei (BSP Business & Law School, Berlin, Forschungsprojekt „Circular Microfactory Berlin“) und andere auf, wie sich mithilfe von KI Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit durch sinnvolle Produktionskreisläufe verbinden lassen. Welche Auswirkungen hat die verstärkte Nutzung der KI selbst auf die Umwelt?
Ab 17.45 Uhr wird eine Führung durch die Ausstellung in der DBU angeboten.
Eine Kooperation mit der DBU.
Kosten: frei. Keine Anmeldung erforderlich
Ort: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Zentrum für Umweltkommunikation, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück

Sonntag, 1. September, 10-18 Uhr
30 Jahre MIK und Piesberger Gesellschaftshaus – Feiern Sie mit!
In diesem Jahr feiern das MIK und das Piesberger Gesellschaftshaus ihren 30. Geburtstag.
Um 11 Uhr eröffnet Oberbürgermeisterin Katharina Pötter die Jubiläumsausstellung „30 Jahre MIK“. Den ganzen Tag über dreht sich bei uns alles sowohl um Rückschau als auch um Ausblicke auf die Zukunft – um KI und Industriekultur. Gemeinsam mit dem Piesberger Gesellschaftshaus, der Feldbahn Piesberg, den Dampflokfreunden und dem Förderverein Stüveschacht laden wir Sie ein, mit uns zu feiern und bei spannenden Angeboten den Piesberg und seine Geschichte zu erkunden. Akteur*innen der KI-Ausstellung stellen rund um das Magazingebäude mit der Sonderausstellung „Künstliche Intelligenz” ihre spannenden Projekte vor.
Ort: siehe mik-osnabrueck.de

Mittwoch, 4. September, 16-19.30 Uhr
Zwischen Realität und Vision – wie kann KI die Zukunft der Gesundheitsversorgung verändern?

KI spielt eine immer wichtigere Rolle im Gesundheitswesen. Von der Diagnose bis zur Behandlung bietet sie Möglichkeiten, die Effizienz zu steigern, die Genauigkeit zu verbessern und die Patientenversorgung zu optimieren. Dies bringt auch Herausforderungen mit sich – etwa in den Bereichen Datenschutz und -sicherheit – und wirft ethische Fragen auf.
In einer Kooperationsveranstaltung mit den vier regionalen Institutionen GesundheitsCampus Osnabrück, Gesundheitsregion Osnabrück, GewiNet – Kompetenzzentrum Gesundheits-wirtschaft e. V. und Osnabrück Healthcare Accelerator werden diese Themen im neuen Coppenrath Innovation Centre diskutiert und Einblicke in aktuelle KI-Anwendungen gegeben.
Ort: Coppenrath Innovation Centre, Hamburger Straße 24, 49084 Osnabrück

Dienstag, 24. September, 10.30-17 Uhr
Fachtagung Digitalisierung
KI und ihre Auswirkungen auf den Bereich der (Erwachsenen-)Bildung stehen neben Extended Reality und anderen aktuellen Themen der Digitalisierung im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung. Die Reise durch die Welt der KI beginnt im Coppenrath Innovation Centre und führt die Teilnehmenden über verschlungene Wege zum MIK, wo sie eine Führung durch die Sonderausstellung und Workshops besuchen können.

Eine Veranstaltung der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Osnabrück und der Volkshochschule Osnabrücker Land.
Anmeldung über fortbildung.aewb-nds.de

Mittwoch, 2. Oktober, 17.30 Uhr
KI und Kreativität (Podiumsgespräch)
Kann KI Kreativität und am Ende sogar den Schauspieler, die Komponistin, den Musiker oder die Künstlerin ersetzen? Auch in der Kreativ- und Kulturbranche hat die KI längst Einzug gehalten und wird kontrovers diskutiert – in Hollywood war sie ein Auslöser des bislang größten Streiks in der Filmbranche. Welchen Einfluss hat KI auf den Film, die Bildende Kunst, die Literatur und die Musik der Zukunft? Im Rahmen des Filmfests Osnabrück diskutieren Vertreter*innen verschiedener Kultursparten, u. a. Radek Węgrzyn (Produzent, Film- und Medienbüro Niedersachsen) die Herausforderungen und Potenziale im Umgang mit KI in der Kreativszene.
Moderation: Dr. Tabea Golgath, Programmleitung LINK – KI und Kultur.
Im Anschluss zeigt das Filmfest Rainer Werner Fassbinders Science-Fiction-Klassiker „Welt am Draht“ (Teil 1 und 2) von 1973. Eine Kooperation mit dem Filmfest Osnabrück
Ort: wird noch auf mik-osnabrueck.de bekannt gegeben
Kosten: frei


Donnerstag, 17. Oktober, 18 Uhr
Das macht dann die KI?! Wie sich unsere Arbeitswelt in Zukunft verändern wird
Besonders in Bezug auf das Thema Arbeit löst der Einzug der KI bei vielen Menschen große Unsicherheit aus. Werde ich in Zukunft noch gebraucht? Welche Chancen und welche Risiken hat der Einsatz von KI? Wie verändern sich Arbeitsfelder und welchen Rahmen braucht es dafür? Diese Frage stellt sich besonders für Berufe mit hoher zwischenmenschlicher Interaktion wie z. B. Pflege und Medizin, Jugend- und Sozialarbeit. Wie lassen sich unsere Wert- und Normvorstellungen mit KI vereinbaren, wie Individualität und Menschlichkeit sicherstellen? Auch die Ausbildungen und Wege in den Beruf werden sich wandeln – welche Kenntnisse und Kompetenzen brauchen wir in Zukunft? Unser Blick auf bestimmte Berufe, aber auch auf Arbeit ganz allgemein wird sich in den kommenden Jahren sehr deutlich verschieben. Darüber diskutieren Prof. Dr. Tim Kietzmann (Stiftungsprofessur für Maschinelles Lernen, Universität Osnabrück) und Friedemann Pannen (Geschäftsführer der Diakonie Osnabrück Stadt und Land).
Ort: siehe mik-osnabrueck.de
Kosten: frei

Entdecken Sie unser individuelles museumspädagogisches Programm für Gruppen; altersspezifische Führungen, Ferienbetreuung, Kindergeburtstage und vieles mehr!
www.mik-osnabrueck.de

 

Führungen

 

Öffentliche Sonntagsführungen
2 x monatlich, 14.30-15.30 Uhr
MIK After Work – Öffentliche Abendführung
Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18 Uhr
Termine siehe Online-Kalender: mik-osnabrueck.de

 

Schauwerkstatt Künstliche Intelligenz

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) betreibt seit 2022 eine Schauwerkstatt in der historischen Kohlenwäsche des MIK und gibt hier Einblick in seine aktuelle Forschung und Entwicklung. In einem Demonstrator des DFKI Forschungsbereichs Smart Enterprise Engineering können Sie Ihr Rendezvous mit einer mobilen Paketstation buchen. Die Paketstation – dargestellt in Form eines Miniroboters – wird Ihren Auftrag selbstständig einplanen und ausführen.
Ort: MIK, Kohlenwäsche, Süberweg 50a

Termine Offene Schauwerkstatt DFKI:
2. Mai, 18 Uhr, Ausstellungseröffnung
7. Juli, 11-15 Uhr, Kulturflohmarkt
1. August, 18-20 Uhr, MIK After Work
3. Oktober, 14-18 Uhr, Türen auf mit der Maus
1. September, 11-15 Uhr, „Spurensuche“ 30 Jahre MIK und Piesberger Gesellschaftshaus

Kosten frei

 

Angebote für Schulen:

Mittwoch, 5. Juni, 14-18 Uhr
Fortbildungen für Lehrkräfte zum Thema Künstliche Intelligenz
Eine Kooperation mit Prof. Dr. Michael Brinkmeier, Didaktik der Informatik, Universität Osnabrück

Sie haben Interesse an unseren Angeboten für Schulen? Wenden Sie sich an unseren Museumspädagogen Jan Tönnies 0541/1393 077 toennies@mik-osnabrueck.de

 

Termine, Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung zu unseren Angeboten finden Sie in unserem Veranstaltungskalender unter:
www.mik-osnabrueck.de Individuelle

Termine und Anfragen:
MIK-Besuchsservice
0541 122 447 (Mi-So, 10-18 Uhr)
info@mik-osnabrueck.de


Pressefotos

Sonderausstellung „Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?“ im MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Test-Auto zur Erforschung der Akzeptanz selbstfahrender Fahrzeuge des Instituts für Kognitionswissenschaft, Universität Osnabrück
Foto: MIK

Mitmachstationen der Ausstellung "Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?" im MIK
Foto: MIK

Zeitstrahl zur Historie der KI in der Ausstellung "Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?" im MIK
Foto: MIK

Mitmachstationen der Ausstellung "Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?" im MIK
Foto: MIK

Sonderausstellung „Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?“ im MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Humanoider Roboter, eine Leihgabe des Instituts für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück
Foto: MIK

Sonderausstellung „Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?“ im MIK Museum Industriekultur Osnabrück. Filter Reality – Die Verstärkung kritischer Schönheitsnormen durch Technologien, Leihgabe des Institus für Kognitionswissenschaft, Universität Osnabrück
Foto: MIK

Sonderausstellung „Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?“ im MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Raum zur Historie von KI
Foto: MIK

Sonderausstellung „Künstliche Intelligenz. Die letzte Erfindung der Menschheit?“ im MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Raum zur Historie von KI
Foto: MIK


Pressekontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Birgit Scheidecker
Scheidecker[at]mik-osnabrueck.de
0541 912 78 46


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