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Die nächsten Veranstaltungen im MIK

So. 14.12.
10:00 - 13:00 Uhr
Bergfrühstück

Sonntagsfrühstück im Café MIK

So. 14.12.
14:30 - 16:30 Uhr
Das Wichtigste auf einen Blick

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    Das Museum ist heute geöffnet

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    Eintritt 7,50 Euro, 5 Euro ermäßigt
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MIK Museum Industriekultur
Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück

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MIK Museum Industriekultur
Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück

Pressemeldung Sonderausstellungen
Sonntag, 01. September 2024

Große Geburtstagsfeier mit Ausstellungseröffnung
„Industrie und Kultur?! 30 Jahre MIK“

Der Osnabrücker Piesberg gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Osnabrückerinnen und Osnabrücker und zieht mit seiner charakteristischen Mischung aus Industriegeschichte, außergewöhnlicher Natur und einem vielseitigen Kulturprogramm auch überregional jährlich tausende Menschen an. In diesem Jahr werden die beiden zentralen Kulturinstitutionen am Berg – das Piesberger Gesellschaftshaus und das MIK Museum Industriekultur Osnabrück – 30 Jahre alt.
Das wird mit einem großen gemeinsamen Geburtstagsfest am 1. September gefeiert.
Um 11 Uhr startet das Event mit einem gemeinsamen Auftakt beider Institutionen und der Eröffnung der Jubiläumsausstellung „Industrie und Kultur?! 30 Jahre MIK“ im Haseschachtgebäude. Danach gibt es bis 18 Uhr eine rauschende Geburtstagsparty am Piesberg für die ganze Familie!

Jubiläumsausstellung „Industrie und Kultur?! 30 Jahre MIK
Laufzeit: 1. September 2024 bis 2. Februar 2025, Ausstellungseröffnung: 1. September, 11 Uhr

Vor 30 Jahren wurde das Museum Industriekultur Osnabrück im Haseschachtgebäude eröffnet – nach jahrelangen Vorarbeiten und unter Mitwirkung vieler Menschen, die sich mit Leidenschaft für die Neugründung einsetzten. Wie es dazu kam und welche Schritte notwendig waren, bis das MIK die Türen öffnen konnte, davon erzählt die Jubiläumsausstellung – aber noch von Vielem mehr. Sie will keine reine Rückschau in die eigene Geschichte sein, sondern diese einordnen in einen größeren Kontext und vor allem auch die Zukunft in den Blick nehmen – gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern.

 

Kennen Sie das Museum Industriekultur?

Wer sind denn die Besucher*innen des MIK? Kennen die Osnabrücker*innen „ihr“ Museum am Piesberg? Den Einstieg in die Ausstellung bildet ein Film, der – launig und auch ein wenig selbstironisch – die Ergebnisse einer Befragung, die ein Filmteam im Auftrag des MIK auf dem samstäglichen Wochenmarkt durchgeführt hat, präsentiert. Neben Lobhudeleien sind auch kritische Töne zu hören, neben Fans kommen auch (Noch-) Nicht-Besucher*innen zu Wort. Begeisterung ist zu spüren, aber auch Potenzial für Weiterentwicklung wird aufgezeigt …

 

Prolog

Wie geht das zusammen – Industrie und Kultur? Der Prolog nimmt zum Einstieg die widersprüchlich scheinende Verbindung von Industrie und Kultur im Namen des MIK in den Blick. Wo hat diese ihre Wurzeln, von welchen Diskussionen und Ideen also war die Gründung des Osnabrücker Museums beeinflusst? Das Kapitel berichtet von den Ursprüngen der Idee im frühen 20. Jahrhundert, als Architekten und Designer adäquate Formen für die neuen Industrieprodukte und Fabrikbauten suchten und Kultur durch gut gestaltete Massenwaren und Arbeitsplätze „demokratisieren“ wollten. Mit Highlight-Exponaten wie einem Ventilator von Peter Behrens und vielen Fotos skizziert der Prolog die Karriere des Begriffs „Industriekultur“, auch im Strukturwandel seit den 1960er Jahren, der die Ideen der Bauhausvertreter aufgriff. Im Dienst der Herausbildung einer neuen Identität wurden Fabriken, Maschinenanlagen und Arbeiterhäuser gleichberechtigt zu Kirchen, Burgen und Schlössern unter Denkmalschutz gestellt. Neue Museen entstanden, die Industrie- und Gesellschaftsgeschichte zu verbinden suchten und den Alltag der „kleinen Leute“ ins Zentrum stellten. Gefragt wird auch nach der Aktualität des Begriffs: Wie verhält es sich heute – ist die etwas sperrige Bezeichnung der Industriekultur eigentlich noch zeitgemäß? Wie wünschen sich die Besucher*innen die Museen für Industriekultur heute?

 

Entwicklung des MIK im Zeitraffer

Das MIK Osnabrück entstand ganz im Geist dieser „Industriekultur“ – schon in den 1960er Jahren kamen erste Ideen zur Gründung eines Gewerbemuseums in der Industrie- und Arbeiterstadt Osnabrück auf. Der Strukturwandel ergriff auch die Region Osnabrück und führte dazu, dass in den 1980er Jahren konkretere Schritte zu einem neuen Museum folgten. Das erste Kabinett der Ausstellung zeichnet die Entwicklung des Museums im Zeitraffer nach. Die schrittweise Restaurierung seiner Bauten – des Haseschachtgebäudes und der weiteren Gebäude auf dem Magazingelände – wird veranschaulicht. Die gewaltigen Anstrengungen, die es bedurfte, um den völlig verschlammten Hasestollen wieder freizulegen und begehbar zu machen, werden durch Fotos und Interviews von Zeitzeugen nachvollziehbar. Ein besonderes Filmteam hat diese durchgeführt: 16 Kinder der Ferienbetreuung in den vergangenen Sommerferien beschäftigten sich intensiv mit der Geschichte des Museums und führten Gespräche mit dem ehemaligen Gründungsdirektor und zwei Gründungsmitgliedern des Fördervereins. Ein Generationenaustausch, der manchmal auch schmunzeln lässt. Spannend ist auch das erste Museumskonzept, das durchblättert werden kann und überraschend aktuell ist in seinen Ideen.

 

Ein Museum zum Erleben. Veranstaltungen und Museumspädagogik

Die folgenden drei Kabinette geben Einblick in die wichtigsten Tätigkeitsfelder des Museums vor und hinter den Kulissen – das Vermitteln, das Sammeln und das Ausstellen. Vergangenheit und Gegenwart mischen sich hier, die Vielfalt der zahllosen Veranstaltungen und Programme über die Jahre wird nachvollziehbar: Unzählige Fotos zeugen von Handwerkermärkten, Kulturflohmärkten, Oldtimertreffen, Konzerten im Stollen, spektakulären Kunstaktionen wie einem Baggerballett im Steinbruch, Theateraufführungen in der Schachthalle und Vielem mehr. Ein Highlight ist ein Plakat des historischen Bergfests, das 1996 wiederbelebt wurde. „So lange noch unser Piesberg steht, kein Mensch aus dem Puschen geht“, verkündet es im schönsten Platt.

Bäckermütze, Bauarbeiterhelm, Hammer und Meißel und andere Gerätschaften stehen nicht etwa stellvertretend für die Sammlungen, sondern für die museumspädagogischen Angebote, die das Zentrum der Arbeit des MIK bilden, wie schon das Ursprungskonzept von 1982 es formulierte. Unzählige Schulklassen, aber auch Familien haben in den vergangenen Jahren die Technik des Papierschöpfens gelernt, den Weg vom Korn zum Brot nachvollzogen oder haben über die Dunkelheit unter Tage gestaunt. Ein Museum zum Erleben heißt das entsprechende Kapitel entsprechend.

 

Industriekultur bewahren. Sammlungen

Eine wichtige Basis der Vermittlungsarbeit des MIK sind die Sammlungen. Die Bewahrung von Sachquellen ist eine Kernaufgabe, so erfahren die Besucher*innen im folgenden Kapitel. Das MIK verfügt über reichhaltige Bestände sehr vielfältiger Sammlungsgüter, die von Privatpersonen und Unternehmen seit der Gründungsphase zur Verfügung gestellt wurden. Die aufbewahrten Dinge reichen von Maschinen und Werkzeugen über Alltagsdinge wie Haushaltsgeräte und Spielzeug bis zu Naturobjekten und umfangreichen Fotobeständen. Exemplarisch werden ausgewählte Objekte in der Ausstellung gezeigt mit kurzen Infos, wie sie in der internen Datenbank erfasst werden. Auch Objekte, über die noch wenig bekannt ist, werden gezeigt – die Besucherinnen und Besucher können abstimmen, über welche sie mehr erfahren wollen, oder auch selbst Informationen hinterlassen, wenn sie ähnliche Dinge schon genutzt haben und etwas Persönliches dazu erzählen können. Denn darauf kommt es beim Sammeln im MIK an: Die Geschichten, die mit den Objekten verbunden sind.

 

Mensch – Natur – Wirtschaft. Ausstellungen
Die weit über 50 Ausstellungen, die das MIK in den vergangenen 30 Jahren gezeigt hat, dienen nicht nur der Präsentation der spannenden Sammlungsbestände. Sie greifen vielmehr gesellschaftliche Themen auf und laden dazu ein, sich ihnen auf eine mehrdimensionale Weise zu nähern. Es sind vor allem die Sonderausstellungen, die immer wieder neue Facetten von Industriekultur beleuchten – eine große Plakatwand lässt die verschiedenen Themen, denen sich das Haus bislang gewidmet hat, noch einmal Revue passieren: Besuchermagneten wie „Alle bauen mit Lego“ und „Hoch hinaus und rund herum – Jahrmarkt“, aber auch zahlreiche kleinere. Im Laufe der Jahre wurde der Zusammenhang von Natur und Wirtschaft immer wichtiger: Der Umgang mit Ressourcen, menschliche Eingriffe in die Natur und ihre Folgen sowie in jüngerer Zeit Ansätze zu einer nachhaltigeren Wirtschaft, so z. B. in der Schau „Future Food.“ Durch die Verbindung von Geschichte, Gegenwart und Zukunft will das MIK-Team einen Diskussionsraum schaffen. Die Dauerausstellung wandelte sich ebenfalls mehrfach, so zeigen zwei präparierte Vertreter der Tiere, die seit einigen Jahren einen eigenen Raum im Keller „bespielen“: die Fledermäuse, die am Piesberg ideale Lebensbedingungen vorfinden. Und für die künftige Weiterentwicklung der Dauerausstellung im Haseschachtgebäude werden die Besucher*innen einbezogen: sie können abstimmen, welche Themen sie künftig gerne aufgegriffen sehen würden.

 

Industrie – Natur – Kultur. Museum am Berg

Das letzte Kapitel der Ausstellung schließlich weitet den Blick wieder, hier steht der Piesberg als der entscheidende Impulsgeber des MIK im Zentrum. Berg und Museum beeinflussten sich in den vergangenen Jahren wechselseitig, viele wichtige Entwicklungen wurden im MIK mit angestoßen. Der Weg von der No-Go-Area zum Landschaftsschutzgebiet und beliebten Ausflugsziel wird unter anderem durch Müllfunde vom Piesberg und einen Werbeschuber zur schließlich abgesagten Bundesgartenschau illustriert, aber auch durch exemplarische Wegweiser des Projektbüros Piesberg der Stadt zum Wanderwegenetz. Großformatige Fotos zeigen die beeindruckende Mischung aus Industrie, Kultur und Natur und spektakuläre Blicke in die Erdgeschichte. Dass die zerklüftete Landschaft Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt ist, machen Herbarbelege und eine Kreuzkröte stellvertretend deutlich. Die vielen benachbarten Vereine und Institutionen, mit denen das MIK enge Kooperationen pflegt, sind jeweils durch ein besonderes Objekt präsent – so die Oldtimer IG mit einem historischen Motorrad und das Piesberger Gesellschaftshaus mit einem Kunstwerk. Die Piesberger*innen ergänzen sich gegenseitig und schaffen jede*r für sich, aber regelmäßig auch gemeinsam Anlässe, den Hausberg Osnabrücks zu besuchen.

Von ihren Erlebnissen rund um den Piesberg können die Besucher*innen auch selbst erzählen – auf Postkarten, die an das Geländer der Ausstellungsgalerie gehängt werden können. Einige Geschichten sind dort schon zu finden, die bereits im Vorfeld auf der Website des MIK gesammelt wurden. Diese ist weiterhin freigeschaltet für den Upload von Texten und Bildern: mik-osnabrueck.de/teiledeinepiesbergerlebnisse/

 

Fokus regionale Industriekultur heute

Die Ausstellung wird begleitet von aktuellen Aufnahmen regionaler Industriekultur der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück. Die Fotograf*innen haben sich in den vergangenen Monaten auf Fotosafari durch die eigene Stadt begeben und in verschiedenen traditionsreichen Unternehmen fotografiert. Historisches vermischt sich dabei mit Aktuellem, Einblicke in gegenwärtige Produktionsprozesse stehen Aufnahmen stillgelegter Anlagen gegenüber.

 

 

Statements zur Jubiläumsausstellung:

  • „Als Sparkasse Osnabrück sind wir stolz, gemeinsam mit dem MIK auf drei Jahrzehnte intensiver Zusammenarbeit zugunsten der Sicherung industrieller wie kultureller Geschichte für unsere schöne Region zurückblicken zu können. Wir haben viele Ideen zusammen verwirklicht, Geschichte lebendig gehalten, immer wieder Bezüge zur Gegenwart geschaffen und auch Zukunft in diversen Ausstellungsformaten erlebbar gemacht. Wir freuen uns darauf, diese Arbeit weiterhin engagiert fortzusetzen – für die Menschen und die Kultur in Osnabrück.“
    Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Osnabrück, Aufsichtsratsvorsitzender MIK

 

  • „Die Haarmann Stiftung Umwelt und Natur beteiligt sich sehr gern an der Ausstellung „Industrie und Kultur?! 30 Jahre MIK“, denn anders als viele andere industriekulturell geprägte Landschaften, deren industrielle Nutzung der Vergangenheit angehört, bietet sich am Osnabrücker Piesberg mit seinem aktiven Steinbruch die Gelegenheit, auch anthropogene und natürliche Renaturierung sowie die dadurch bedingten Veränderungen des Artenbestands in Flora und Fauna an einem Ort zu erleben. Das Themenfeld „Der Piesberg als Natur- und Kulturlandschaft“, welches wir konkret mit 15. 000 Euro fördern, verdeutlicht die Bedeutung des Areals rund um das MIK für die Umweltbildung in Osnabrück und zeigt, die Wandlung des Piesbergs von einer „No-go-Area“ zu einem naturverträglichen Naherholungsgebiet.
    Antonius Fahnemann, Vorstandsvorsitzender Haarmann Stiftung Umwelt und Natur

 

  • „Was wäre ein Museum, das sich mit der Arbeitswelt befasst, ohne dabei die Menschen in ihrer Arbeit selbst zu beschreiben, die diese Zeiten prägten? Mit der Gründung des MIK-Fördervereins haben wir vor 30 Jahren eine verlässliche Grundlage für die aktive Unterstützung des damals noch jungen Museums geschaffen. Mir war es dabei immer wichtig zu verdeutlichen, dass ein „Museum der Arbeit“ nicht ohne die Beteiligung der Arbeiter und ihrer Gewerkschaften selbst geht. Diesen Ansatz auch im Kreise meiner Vorstandskollegen zu vertreten war mir immer besonders wichtig und die Zusammenarbeit auch in diesem Sinne war immer von gegenseitigem Respekt gekennzeichnet. Heute ist das MIK eine Art Anlaufstelle, sich mit dem Wandel der Lebens- und Arbeitsbedingungen in unserer Region anhand zahlreicher Exponate zu befassen und einen Eindruck und vielleicht ersten Einblick zu erlangen.“
    Heiko Schlatermund, Gründungsmitglied im Vorstand des Vereins zur Förderung des Museums Industriekultur
     

 

  • „Das MIK prägt mit seiner spannenden Dauerausstellung und den vielbeachteten Sonderausstellungen die kulturelle Landschaft der Region. Seit 30 Jahren ist das Museum, das Industrie und Kultur auf ganz besondere Weise verbindet, ein Ort der Kommunikation und Begegnung – ein Bildungsort zur Industriegeschichte par excellence. Der Landschaftsverband Osnabrücker Land hat gerne diese partizipativ angelegte Jubiläumsausstellung gefördert und wünscht dem MIK auch für die kommenden Jahrzehnte viel Freude am Entdecken und Vermitteln industriekultureller Themen gemeinsam mit alten und neuen Partnerinnen und Partnern.“
    Susanne Tauss, Geschäftsführerin Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V.
     

Ausstellungsort:
MIK Museum Industriekultur Osnabrück
Haseschachtgebäude
Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück

 

Das Programm der Geburtstagsfeier am 1. September

Die Eröffnung der Ausstellung stellt den Auftakt zu einem großen Familienfest am Piesberg dar, welches das Piesberger Gesellschaftshaus und das MIK gemeinsam mit den anderen Akteur*innen am Piesberg veranstalten. Den ganzen Tag über finden am Gesellschaftshaus und rund um das MIK zahlreiche Aktionen für Jung und Alt statt: Neben Mitmachangeboten für Kinder, Theater mit Wolle und Gack, verschiedenen Musikacts (u. a. Senkel Band und Steigerchor Ibbenbüren) stellen sich langjährige Wegbegleiter*innen des MIK wie z. B. die Städtebotschafter*innen an Ständen vor. Startups aus der Osnabrücker KI-Szene präsentieren ihre spannenden Projekte rund um die Ausstellung “Künstliche Intelligenz”. Ein Highlight ist sicher ein fahrender Roboter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, das auch seine Schauwerkstatt in der Kohlenwäsche hinter dem Magazingebäude des MIK öffnet. Graffiti-Künstler gestalten mit den Besucherinnen und Besuchern ein ganz besonderes Kunstwerk. Es gibt Kurzführungen und Vieles mehr – alles zu freiem Eintritt. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Der erste September bildet auch den Abschluss der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „sonntags am piesberg. IndustrieKultur erleben“, die seit Mai jeden ersten Sonntag im Monat von den Piesberg-Akteur*innen in Kooperation mit dem Projektbüro Piesberg angeboten wird. Die Feldbahn fährt, die Osnabrücker Dampflokfreunde bieten einen Pendelverkehr an und auch am Stüveschacht gibt es Programm. Eine rauschende Geburtstagsparty für die ganze Familie!

 

MIK Museum Industriekultur

 

11 Uhr
Eröffnungsfeier 30 Jahre MIK und Piesberger Gesellschaftshaus und Ausstellungseröffnung “Industrie und Kultur?! 30 Jahre MIK“ im Haseschachtgebäude

  • Auftritt Steigerchor Ibbenbüren
  • Begrüßung Dr. Vera Hierholzer, Direktorin MIK
  • Grußworte
    Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück
    Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück

und Vorsitzender des Aufsichtsrats des MIK

  • Harfenistin Nicole Müller
  • Impuls, Ralf Siebenand, Erster Vorsitzender Piesberger Gesellschaftshaus e. V.
  • Einführung in die Jubiläumsausstellung, Dr. Vera Hierholzer
  • Steigerchor Ibbenbüren

10-18 Uhr
Offenes Museum im Haseschachtgebäude und im Magazingebäude
Die Ausstellungen des MIK können bei freiem Eintritt besucht werden. Themen-Guides stellen Highlights der Dauerausstellung wie die Dampfmaschinen und den Hasestollen sowie innovative Innovationen in der KI-Ausstellung vor.

12-18 Uhr

Langjährige Wegbegleiter*innen des MIK wie z. B. die Städtebotschafter*innen, der Förderverein Museum Industriekultur, verschiedene Schulen, die Handwerkskammer und Viele mehr stellen ihre Arbeit mit Angeboten zum Mitmachen an Marktständen am Magazingebäude vor. Auch Startups aus der Osnabrücker KI-Szene präsentieren dort ihre spannenden Projekte rund um die Ausstellung “Künstliche Intelligenz”

 

Live-Musik

  • 13 Uhr Auftritt Steigerchor am Haseschachtgebäude
  • 14 Uhr Senkel Band am Haseschachtgebäude

Senkel – das ist Indie-Pop-Funk aus Hannover. Tanzbare und

mehrschichtige Musik für gute Laune. Die fünf MusikerInnen teilen in

ihren Songs mal kritisch ironische und mal verträumte Gedanken. Mit

Trompete und einer Portion Groove bringen sie große und kleine

Massen in Bewegung.

  • 30 Uhr Steigerchor am Magazingebäude, Süberweg
  • 15 Uhr Auftritte der beiden Formationen BackstreetBeats und Stickstoff
    der Musik- und Kunstschule Osnabrück am Magazingebäude, Süberweg
  • 16 Uhr Senkel Band am Haseschachtgebäude

14-18 Uhr

Partizipative Graffiti-Kunst Aktion auf dem Magazingelände
Der Übersee-Container, der im Rahmen der vergangenen Welthandelsausstellung den Eingang zum Magazingebäude bildete, wird zum Jubiläum unter Mitwirkung der Besucher*innen von dem Graffiti Kollektiv “Bunte Hunde” Osnabrück mit Piesberg-Motiven neugestaltet.

 

11-15 Uhr

Schauwerkstatt Künstliche Intelligenz in der Kohlenwäsche

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) öffnet seine Schauwerkstatt in der historischen Kohlenwäsche des MIK und gibt hier Einblick in seine aktuelle Forschung und Entwicklung. In einem Demonstrator des DFKI Forschungsbereichs Smart Enterprise Engineering können Sie Ihr Rendezvous mit einer mobilen Paketstation buchen. Die Paketstation – dargestellt in Form eines Miniroboters – wird Ihren Auftrag selbstständig einplanen und ausführen.

12-17 Uhr
Mitmach- und Bastelaktionen
Im historischen Pferdestall und auf dem Außengelände des MIK können Kinder an spannenden Mitmach- und Bastelaktionen des MIK teilnehmen. Angeboten werden Aktionen im historischen Tante-Emma-Laden, Dampfbootbau, Filzen und Vieles mehr.


Piesberger Gesellschaftshaus: 30 Jahre KulturZeit Piesberg

  • 12 Uhr „Duo flexibile“: Wunschkonzert!
  • 13-14 Uhr „Wolle und Gack“ im Wohnzimmer Kastaniengarten
  • 12-16 Uhr                Rucksackausleihe für eine Fossilienexpedition. Nur heute mit

dem Ziel Stüveschacht (Fahrt mit der Feldbahn). Dort Schaupräparation von Fossilien mit der geologischen Präparatorin Angelika Leipner

  • 12-18 Uhr Präsentation Ergebnisse der Zukunftswerkstatt
  • 12-18 Uhr Infos rund um mögliche Mitarbeit im Piesberger
  • 12-18 Uhr Der Gönnergarten ist geöffnet!
  • 13 Uhr                Eröffnung der „Vergoldenten Geschichten“
  • 14 Uhr                Harfenklänge mit Nicole Müller: von Sting bis Jazz
  • 15 Uhr                Eröffnung der Outdoorausstellung „silent pies: rolling stones“
  • 15 Uhr                Aufführung „Wolle & Gack“ für Kinder ab 5 Jahren
  • 16-18 Uhr „Wolle und Gack“ im Wohnzimmer Kastaniengarten
  • 16 Uhr                Duo flexibile
  • 17 Uhr                Harfenklänge mit Nicole Müller: von Sting bis Jazz

 

Fahrten mit der Piesberger Feldbahn, 10-18 Uhr
zwischen den Bahnhöfen Haseschacht und Stüveschacht,
(Erwachsene 3 €, Kinder 1 €)

 

Stüveschacht, 10-18 Uhr

Infostand des Fördervereins Stüveschacht

Führungen durch die begehbare Ruine

Vorführung eines elektrischen Modells der ehemaligen Wasserhaltungsmaschine

Umweltmobil Grashüpfer des Museums am Schölerberg

Fossilienklopfen für Kinder

Schaupräparation von Fossilien mit Angelika Leipner, der geologischen Präparatorin des Museums am Schölerberg

Offener Zechenbahnhof der Osnabrücker Dampflokfreunde, 10-17 Uhr

Historischer Eisenbahnbetrieb und Präsentation der Fahrzeugsammlung

Draisinen- und Lokmitfahrten

Kleinbahn

Pendelfahrten in historischen Zügen (Erwachsene 6 €, Kinder 3 €, Familienkarte 15 €)

Pendelfahrten zwischen Hauptbahnhof Osnabrück und Zechenbahnhof

Osnabrück Hbf – Zechenbahnhof Piesberg

Abfahrt OS Hauptbahnhof: 11:35 / 13:35 / 15:35 / 17:35

Abfahrt OS Altstadtbahnhof: 11:38 / 13:38 / 15:38 / 17:38

Ankunft Zechenbahnhof: 11:50 / 13:50 /15:50 / 17:50

Zechenbahnhof Piesberg – Osnabrück Hbf

Abfahrt Zechenbahnhof: 11:05 / 13:05 / 15:05 / 17:05

Ankunft OS Altstadtbahnhof: 11:18 / 13:18 / 15:18 / 17:18

Ankunft OS Hauptbahnhof: 11:20 / 13:20 / 15:20 / 17:20

 

Pendelfahrten zwischen Haltepunkt Ost im Hafen (Römereschstr.) und Zechenbahnhof

Haltepunkt Ost – Zechenbahnhof Piesberg

Abfahrt Haltepunkt Ost: 11:00 / 12:00 / 13:00 / 15:00 / 16:00 und 17:00 Uhr

Ankunft Zechenbahnhof: 11:20 / 12:20 / 13:20 / 15:20 / 16:20 / 17:20 Uhr

Zechenbahnhof Piesberg – Haltepunkt Ost

Abfahrt Zechenbahnhof: 10:35 / 11:35 / 12:35 / 14:35 / 15:35 und 16:35

Ankunft Haltepunkt Ost: 10:55 / 11:55 / 12:55 / 14:55 / 15:55 und 16.55 Uhr

 

Piesberg-Rundfahrten mit dem Oldtimerbus (Traditionsbus Osnabrück e. V.)
(Tageskarte 2 € als Spende für die Krebsberatungsstelle Osnabrück; Kinder bis 6 Jahre frei)
Haltestellen:

  • Süberweg (nahe Magazingelände MIK und PGH); Abfahrt stdl., 10:30 bis 17:30 Uhr
  • Feldbahnbahnhof Haseschacht
  • Stüveschacht
  • Parkplatz Grubenweg
  • Arboretum / Mammutbaum

 

Führung durch das Arboretum, 14 Uhr
mit der Naturschutzbeauftragten der Gemeinde Wallenhorst, Isabella Markfort;
Treffpunkt am Arboretum / Mammutbaum TIPP: Die Führung ist in Kombination mit einer Piesberg-Rundfahrt im Oldtimerbus möglich! Abfahrt 13:30 Uhr am Süberweg Magazingebäude MIK / PGH) bzw. Zustieg an den o.g. Haltestellen möglich

Auch kulinarisch werden die Besucherinnen und Besucher an den beteiligten Veranstaltungsorten am Piesberg bestens versorgt.

 


Pressekontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Birgit Scheidecker
Scheidecker[at]mik-osnabrueck.de
0541 912 78 46